Comptes rendus

Compte rendu de la fête de Noël des enfants, 30.11.19

Weihnachtsfeier der Kleinen Französischen Schule am 30.11.2019

Am Samstagnachmittag liefen die Vorbereitungen noch auf Hochtouren, doch pünktlich um 16 Uhr konnte es losgehen. Die Weihnachtsfeier der Kinder fand dieses Jahr im Mehrgenerationenhaus der Stadt Regensburg in der Ostengasse statt, das sich als geradezu ideale „Location“ herausstellte.

Zu Beginn der Feier stellte die Präsidentin der Deutsch-französischen Gesellschaft Catherine Hummel-Mitrécé den anwesenden Eltern die Lehrerinnen der Kleinen Französischen Schule vor. Des Weiteren durfte sie Nicole Valdelièvre begrüßen, die extra vor einer Woche aus Straßburg angereist war, um mit den Kindern in verschiedenen Altersgruppen an zwei Samstagen Marionettenpuppen zu basteln und mit ihnen ein kleines Marionettentheater einzustudieren. Continuer la lecture de Compte rendu de la fête de Noël des enfants, 30.11.19

Compte rendu sur la rencontre et dialogue autour de »Sérotonine » de Michel Houellebecq

Michel Houellebecq « Sérotonine »

Begegnung mit einem Buch  am 28. November 2019

Äußerlich ereignet sich nicht viel in diesen fiktiven Erinnerungen, die ein gutes Jahr, etwa 2019/2020 umfassen : Florent-Claude Labrouste, der Ich-Erzähler, ist Agronom, leidet unter Depressionen, die er nur mit Hilfe eines den Serotoninspiegel ausgleichenden Psychopharmakons so weit unterdrückt, dass er bisher überleben konnte. Er kündigt seine gut besoldete Beraterstelle, verlässt seine momentane Lebensgefährtin, taucht in einem Pariser Grandhotel unter, besucht auf einer kurzen Reise einen alten Freund und von Ferne eine frühere Geliebte und erwartet am Ende des Buchs in einem anonymen Pariser Stadtrand-Wohnblock seinen Tod, mit 46 Jahren.

Trotz dieses Inhalts wird die Eingangsfrage des  Abends, ob uns das Buch gefallen habe, von allen außer einer Teilnehmerin spontan  positiv beantwortet.

Die Sprache ist präzise, klar und stellenweise sogar lyrisch. Es gibt viele, sehr schöne Szenen und kleine humorvolle Stellen. Dass ungeniert Markennamen verwendet werden, macht die Beschreibung aktuell, gefällt aber nicht allen.

Die Beurteilung der « Liebesszenen » bleibt umstritten. Ist das Erotik oder doch Pornographie ?

Die Realität, in der der Erzähler lebt, ist überwiegend bedrückend, in fast visionärer Weise. Zu ihr gehören die große Einsamkeit, die Hilflosigkeit gegenüber den komplexen Entwicklungen der modernen Welt und ihren Erwartungen an den Einzelnen,  die Enttäuschungen. Der gescheiterte Landwirt aus altem Adel, der einzige Freund des Erzählers, erscheint einigen als Heldenfigur.

Aber ist unsere Realität wirklich so negativ, wie sie hier gezeigt wird ? Wenn ja, was hilft es uns, sie auch noch in einem Buch nachzulesen ? Gibt es nicht doch eine Reihe von Momenten, wo Möglichkeiten zu einem verändernden Handeln aufgezeigt werden, die der Erzähler nur nicht ergreift, und auch die Landwirte nicht ? Welche Rolle spielt die Religion am Ende ?

« Sérotonine » ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt  und uns zu einem intensiven, langen Gesprächsabend verholfen hat.

Monika Grobecke

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Compte rendu sur la visite de l’éco-musée de Neusath-Perschen du 29.9.19

Visite de l’éco-musée de Neusath-Perschen

An einem wunderschönen Herbsttag haben wir uns auf den Weg ins Oberpfälzer Freilandmuseum nach Neusath-Perschen bei Nabburg gemacht.

Das Freilandmuseum bietet Einblick in das ländlich-bäuerliche Leben früherer Zeit, das wir im Rahmen einer eineinhalbstündigen Führung entdecken durften. Die mittlerweile rund 50 wiedererrichteten Gebäude zeigen das Bauen, Wohnen und Wirtschaften der letzten 300 Jahre in ihrer regionalen und sozialen Vielfalt. Die Häuser bewohnten einst Bauern, Söldner, Tagelöhner, Weber, Hirten, Müller, Jäger und Adelige. Als kulturgeschichtliche Zeugnisse wurden die Gebäude, die an ihrem ursprünglichen Standort nicht mehr erhalten werden konnten, in das Museum versetzt. Das gesamte Museumsgelände wird traditionell bewirtschaftet. Im Rahmen der Dreifelderwirtschaft werden alte Pflanzen und Getreidesorten angebaut. Mit Pferden, Ochsen und Kühen und altem landwirtschaftlichem Gerät bestellen qualifizierte Museumsmitarbeiter Felder und Wald. Bei den Häusern sind Obst- und Wurzgärten angelegt. In eigenen Streuobstwiesen werden heimische Obstbaumsorten angebaut.

Nach der Führung war es Zeit für ein ausgiebiges Picknick bei herrlichem Wetter in wunderbarer Umgebung. Sportlich wurde es dann beim traditionellen Kegeln in der alten Kegelbahn. Auch hier mussten wir feststellen, dass jede Sportart leichter aussieht, als sie dann in der Praxis wirklich ist.

Ein besonderes Erlebnis bot das Kartoffel- und Backofenfest, das genau an unserem Besuchstag stattfand. Die Kinder durften Kartoffeln direkt vom Feld ernten und wir konnten verschiedene alte Kartoffelsorten probieren. Zudem wurde herrlich duftendes Roggenbrot, das im historischen Ofen gebacken wurde, angeboten. Es war vor allem für Familien ein perfekter Sonntagsausflug.

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30.09.19/SB

Participation de la Petite école à la fête de fin d’année de la Gerhardingerschule le 12.7.19

Participation de la Petite école à la fête de fin d’année de la Gerhardingerschule le 12.7.19

Jedes Jahr im Juli findet zum Abschluss des Schuljahres an der Gerhardinger Grundschule in Stadtamhof das traditionelle Sommerfest statt. Da die Kleine Französische Schule, die „Petite École Française“, dort ihre Unterrichtsräume hat, beteiligt sie sich auch seit Jahren gerne an dieser schönen Veranstaltung.

Die Gerhardinger Grundschule hat sich dieses Jahr das Motto „Europa“ ausgesucht und so passte die Kleine Französische Schule mit ihrem Thema „Provence“ wunderbar ins Konzept.

Zu Beginn des Schulfestes durften die Kinder der Kleinen Französischen Schule einen traditionellen provenzalischen Tanz mit Bändern vorführen, den die Präsidentin Catherine Hummel-Mitrécé zusammen mit den Lehrerinnen Véronique Boloh-Sohnleitner sowie Noémie Sack und den Kindern seit mehreren Wochen einstudiert hat. Besonders gefielen die bunten Röcke und Schürzen bei den Mädchen und die weißen Hemden und schwarzen Hosen mit roten Hüftbändern bei den Jungen. Dabei ist zu erwähnen, dass Catherine Hummel-Mitrécé die Stoffe für die Röcke, Schürzen und Bänder selbst auf einem großen Stoffmarkt besorgt und dann zusammen mit einer Freundin zu den fertigen Kleidungsstücken verarbeitet hat. Die Aufführung der Kinder wurde mit großem Applaus belohnt. Anschließend durfte eine der Tänzerinnen der Rektorin der Gerhardinger Grundschule einen kleinen Blumenstrauß im Namen der Deutsch-französischen Gesellschaft überreichen.

Zusätzlich hatte die Kleine Französische Schule eine von mehreren Stationen aufgebaut, die die Teilnehmer/-innen des Sommerfestes durchlaufen konnten. An der französischen Station wurde eine Pétanque-Bahn eingerichtet und es konnten kleine Wettbewerbe mit den Kindern durchgeführt werden. Alle Schüler/-innen wurden mit einer Unterschrift der Deutsch-französischen Gesellschaft auf ihrem Stationenzettel sowie mit kleinen Süßigkeiten belohnt. Dabei haben sich die französischen Karamellbonbons „Carambars“ als der große Renner bei den Kindern erwiesen. Auch die Stofftaschen und Postkarten der Kleinen Französischen Schule erfreuten sich großer Beliebtheit. Es konnten Flyer, Programme sowie Prospekte verteilt werden und es ergaben sich nette Gespräche mit den Eltern, die interessiert den Ausführungen zu den Aktivitäten der Kleinen Französischen Schule sowie der Deutsch-französischen Gesellschaft folgten.

13.07.19/SB

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Compte rendu du pique-nique bleu, blanc, rouge du 14 juillet 2019

Bericht zum Picknick „bleu, blanc, rouge“ am 14.07.2019

Wird das Wetter mitspielen? Das war die entscheidende Frage, nachdem schon letztes Jahr das große „pique-nique en blanc“ buchstäblich ins Wasser gefallen ist.

Doch dieses Jahr war das Glück auf unserer Seite. Schnell noch die französischen Fahnen aufgehängt, Wegweiser zur Orientierung angebracht und dann konnte es losgehen. Gegen Mittag sind auch schon die ersten Familien eingetroffen. Viele waren zur Feier des französischen Nationalfeiertages in blau-weiß-rot gekleidet gekommen.

Die große Wiese hinter dem Wöhrdbad direkt an der Donau war der ideale Platz, um ein paar entspannte Stunden in geselliger Runde zu verbringen. Die riesigen Bäume, die die Wiese umgeben, boten auch wunderbaren Schutz vor dem am Anfang leicht einsetzenden Regen. Bald schon aber sollte sich sogar die Sonne blicken lassen.

So konnten all die mitgebrachten  Köstlichkeiten auf den großen Picknickdecken ausbreitet werden. Natürlich durfte auch französischer Wein nicht fehlen. Es wurde gut gespeist, gegenseitig probiert und nicht zuletzt viel gelacht.

Die Kinder vergnügten sich mit Seifenblasen und konnten sich beim Fußball- und Pétanquespielen austoben. Auf dem Abenteuerspielplatz gleich neben der Wiese war ebenfalls für reichlich Abwechslung gesorgt.

Erst am späten Nachmittag löste sich die fröhliche Runde allmählich auf und so ging ein rundum gelungenes Fest mit gut gelaunten Gästen zu Ende.

14.07.19/SB

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