Deutsch-französische Gesellschaft zu Gast bei der jüdischen Gemeinde RegensburgDeutsch-französische Gesellschaft zu Gast bei der jüdischen Gemeinde Regensburg
Am 26. April 2012, bei strahlendem Frühlingswetter, fand diese erste Begegnung im jüdischen Gemeindehaus und der Synagoge am Brixener Hof statt.
Zunächst hielt Herr David Martin Kurz vom Gemeindevorstand eine Einführung in die Geschichte der jüdischen Gemeinden in unserer Stadt. Das älteste Dokument reicht in das Jahr … zurück. Seit dem 12. Jahrhundert bestand eine Talmud-Hochschule mit einem Einzugsbereich und einer Berühmtheit weit über Bayerns Grenzen hinaus. Zu der Bedeutung Regensburgs als Handelsstadt im Hochmittelalter haben jüdische Kaufleute durch ihre internationalen Beziehungen viel beigetragen. Dem Niedergang Regensburgs folgte eine erste völlige Vertreibung der jüdischen Mitbürger im Jahr 1519 Es bildeten sich neue Gemeinden mit einem ähnlichen und noch schlimmeren Schicksal.
Heute umfasst die jüdische Gemeinde …. Mitglieder. Neben den Gottesdiensten sind vor allem der Religionsunterricht für alle Klassenstufen und das gemeinsames Feiern der religiösen Feste der Weg, diese in ihrer Herkunft heterogene Gemeinde zusammenwachsen zu lassen.
Bei einem anschließenden gemeinsamem Essen mit … , …. und …. aus dem koscheren Restaurant des Hauses wurden im Gespräch mit Herrn Rabbiner Josef Chaim Bloch die Fragen der Gäste ausführlich beantwortet: u.a. Wer ist Jude ? Kann man Jude werden ? Wie schafft man es praktisch, die 613 Gesetze heute in Regensburg zu befolgen, z.B. koschere Waren einzukaufen und koscher zu kochen? Was ist die Folge, wenn man die Gesetze nicht befolgt ? Wie kommt die Gemeinde mit der Integration von jüdischen Zuwanderern zurecht, die in ihrer Anzahl bei Weitem die ursprüngliche Regensburger Gemeinde übertreffen? Wie finanziert sich das Gemeindeleben?
Die Regensburger jüdische Gemeinde ist eine orthodoxe Gemeinde. Dies ermöglicht ihr, sowohl orthodoxen als auch liberaleren Gemeindemitgliedern, sich in dieser Gemeinschaft zu Hause zu fühlen. Sie finanziert sich von Kirchensteuern und öffentlichen Zuwendungen. Ein großer Wunsch ist der Bau einer Synagoge an der Stelle der 1938 zerstörten, denn die Räume reichen für die angewachsene Gemeinde bei weitem nicht mehr aus.
Am 26. April 2012, bei strahlendem Frühlingswetter, fand diese erste Begegnung im jüdischen Gemeindehaus und der Synagoge am Brixener Hof statt.
Zunächst hielt Herr David Martin Kurz vom Gemeindevorstand eine Einführung in die Geschichte der jüdischen Gemeinden in unserer Stadt. Das älteste Dokument reicht in das Jahr … zurück. Seit dem 12. Jahrhundert bestand eine Talmud-Hochschule mit einem Einzugsbereich und einer Berühmtheit weit über Bayerns Grenzen hinaus. Zu der Bedeutung Regensburgs als Handelsstadt im Hochmittelalter haben jüdische Kaufleute durch ihre internationalen Beziehungen viel beigetragen. Dem Niedergang Regensburgs folgte eine erste völlige Vertreibung der jüdischen Mitbürger im Jahr 1519 Es bildeten sich neue Gemeinden mit einem ähnlichen und noch schlimmeren Schicksal.
Heute umfasst die jüdische Gemeinde …. Mitglieder. Neben den Gottesdiensten sind vor allem der Religionsunterricht für alle Klassenstufen und das gemeinsames Feiern der religiösen Feste der Weg, diese in ihrer Herkunft heterogene Gemeinde zusammenwachsen zu lassen.
Bei einem anschließenden gemeinsamem Essen mit … , …. und …. aus dem koscheren Restaurant des Hauses wurden im Gespräch mit Herrn Rabbiner Josef Chaim Bloch die Fragen der Gäste ausführlich beantwortet: u.a. Wer ist Jude ? Kann man Jude werden ? Wie schafft man es praktisch, die 613 Gesetze heute in Regensburg zu befolgen, z.B. koschere Waren einzukaufen und koscher zu kochen? Was ist die Folge, wenn man die Gesetze nicht befolgt ? Wie kommt die Gemeinde mit der Integration von jüdischen Zuwanderern zurecht, die in ihrer Anzahl bei Weitem die ursprüngliche Regensburger Gemeinde übertreffen? Wie finanziert sich das Gemeindeleben?
Die Regensburger jüdische Gemeinde ist eine orthodoxe Gemeinde. Dies ermöglicht ihr, sowohl orthodoxen als auch liberaleren Gemeindemitgliedern, sich in dieser Gemeinschaft zu Hause zu fühlen. Sie finanziert sich von Kirchensteuern und öffentlichen Zuwendungen. Ein großer Wunsch ist der Bau einer Synagoge an der Stelle der 1938 zerstörten, denn die Räume reichen für die angewachsene Gemeinde bei weitem nicht mehr aus.
